Jetzt hatte ich wieder einmal das Vergnügen, einen Fehler auf einem Rechner eines Bekannten zu suchen: “vss_e_insufficient_storage”. Im Internet lange herumgesucht, ohne wirklich eine Lösung zu finden. Die Meldung deutet darauf hin, dass zu wenig Platz auf einer zu sichernden Platte ist. Nun Platz war überall genug. VSS verwendet nicht nur die Windows-Eigene Sicherung, es wird auch von diversen anderen Sicherungsprogrammen, die im laufenden Betrieb ein Image sichern können (z.B. Paragon, ActiveDiskCopy, usw.), verwendet. Somit sind alle diese Programme bei diesem Fehler einfach K.O. Auch beim Klonen von Disks wird man dann mit jenen Programmen ein Problem bekommen. Also Platz genug überall, warum also eine “zu wenig Platz”-Meldung?

Überall? ….da gibt es noch diese versteckte 100MB-Partition von Windows, in welcher u.a. der Bootmanager liegt… Schnell einen Laufwerksbuchstaben vergeben, mal nachgesehen – Tatsächlich, gerade mal 37 von 100 MB frei, kam die Meldung. Aber warum blieb mir verschlossen, wenn ich alles zusammen rechne, was auf dieser Partition ist, müssten zumindest 30 MB mehr frei sein.

So, das Problem hatte ich ja nun, nur Lösungsmöglichkeiten gibt es laut Internet eigentlich nicht. Die Partition darf man nicht löschen, dann startet Windows nicht mehr. Am Besten wäre, diese Partition bei einer Neuinstallation von Windows gar nicht erst anlegen zu lassen – falls man Bitlocker nicht benötigt – dann braucht man diese Partition. Ok, hilft mir in diesem Fall auch nicht weiter. Allerdings gibt es ja die Systemwiederherstellung über die Konsole und die Startreparatur-Funktion von Windows. Also gleich mal die Platte gesichert und weiter getestet…Problem gelöst. Wie? Eigentlich einfach, man muss sich nur trauen:

  • Sicherung der Daten (für den Fall der Fälle)
  • Windows-Boot-CD einlegen, PC starten
  • Benutzerdefinierte Installation starten
  • beim Festplattenmanager erweiterte Funktionen einschalten
  • die 100MB Partition (die erste auf der Systemplatte) formatieren
  • Setup abbrechen, Neustart
  • mit der BootCD ein weiteres Mal starten
  • in die Reparaturkonsole (DOS-Box) starten
  • Bootrec /fixmbr
  • Bootrec /fixboot
  • Bootrec /rebuildbcd
  • “cd recovery” eingeben (im sources-Verzeichnis – aber da befindet man sich ja)
  • startrep
  • Wenn Windows noch immer nicht startet, dann noch einmal die automatische Starthilfe der Windows-DVD anwenden lassen
  • Fertig!

Was hat man nun? Einen neuen MBR, eine jungfräuliche 100MB-Partition mit knappen 80 MB frei. Und siehe da…Der Fehler bei der VSS ist nun weg, die Sicherungen funktionieren wieder einwandfrei!

Dieses Vorgehen klappt in Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1. Unter Vista hatte ich nie das “Vergnügen”, dies versuchen zu müssen.

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